Auf unserem neuen Krippenblog berichten wir über unsere Pädagogik. Wir stellen unsere Bildungsangebote sowie die Projektarbeit vor.

Viel Spaß beim Schmökern!

Wir entdecken, schmecken, fühlen, trinken und essen den Apfel - Apfelwoche bei den Sterntalern

 

Mit dem neuen Krippenjahr steht auch der Herbst schon wieder vor der Tür. In diesem Jahr tragen viele Obstbäume zahlreiche Früchte. So auch bei einigen Bäumen von zwei Mitarbeitern. Zum Glück findet sich in der Kinderkrippe immer eine Verwendung für jegliche Form von Obst.

Im Morgenkreis schauen wir uns mit den Kindern einige Äpfel von außen an. Die Kinder erkennen die Unterschiede zwischen den Äpfeln (fleckig, rot, gelb, faulig, mit und ohne Stiel). Das Bilderbuch "Meyers kleine Kinderbibliothek - Der Apfel" zeigt den Kindern verschiedene Farben und Formen von Äpfeln, sowie das Innenleben eines Apfels.

Die Kinder kennen den Apfel bereits als kleingeschnittenes Obst von den Mahlzeiten. Umso spannender ist es, den Apfel aufgeschnitten mit Kerngehäuse zu betrachten.

Direkt zu Beginn der Woche pressen wir mit den Kindern Apfelsaft. Zuerst werden die Äpfel klein geschnitten. Durch eine Öffnung im Entsafter stecken die Kinder die Apfelschnitze hinein. Jedes Kind hilft mit, sodass mindestens zwei Liter Apfelsaft entstehen. Beim Mittagessen probieren die Kinder den selbstgepressten Apfelsaft und auch für die Eltern bleibt ein wenig zum Probieren für den bevorstehenden Elternabend am Abend. 

 Apfelwoche1 Kopie

Neben dem Entsaften der Äpfel backen wir einen Apfelstrudel mit den Kindern. Das "Apfelstrudel-Lied" ist seit einigen Wochen neben dem Klassiker "Atte-Katte-Nuwa" der Dauerbrenner im Morgenkreis.

 

"Apfelstrudel, Apfelstrudel, essen alle gerne. Große Leute, kleine Leute, Damen und auch Herren. Schneide, schneide Äpfel klein, rolle, rolle Strudel ein, streue, streue Zucker drauf. Und die Kinder essens auf!"

 

 

 

 Apfelstrudel

Anstatt der Gemüsepolenta werden an diesem Tag zwei Strudel für das Mittagessen vorbereitet, jedoch nicht wie sonst, von der Mitarbeiterin des Frühdienstes, sondern zusammen mit den Kindern am Vormittag. Die Äpfel sind schon geschält und kleingeschnitten. Die Kinder mischen Zucker, gemahlene Nüsse und ein wenig Paniermehl zusammen, um dies gemeinsam mit den Äpfeln auf dem Blätterteig zu verteilen. Jeder trägt einen Teil zu dem Mittagessen bei und wir warten gespannt vor dem Ofen bis der, mit Ei bepinselte und mit Zucker bestreute, Apfelstrudel fertig gebacken ist und wir ihn zum Mittagessen genießen können.

Guten Appetit!

Apfelwoche

Wir starten in das neue Krippenjahr - 1. Elternabend

 

 

Mit dem Herbst und den kalten Tagen steht auch das neue Krippenjahr schon wieder vor der Tür. Mit dem nächsten Krippenjahr starten wir mit fünf neuen Familien in die Eingewöhnung und auch mit unserem ersten Elternabend für dieses Jahr.

Als kleine Stärkung, bevor es ernst wird, gibt es frisch gepressten Apfelsaft, den die Kinder im Zuge der laufenden Apfelwoche am Vormittag herstellten. Mit Saft und Nervennahrung gewappnet beginnen wir den informatinsreichen und lustigen Abend. Die Kinder begrüßen ihre Eltern durch ein vorher aufgenommenes Video. Anschließend beginnt die Wahl des Elternbeirats. Es freut uns, dass wir in diesem Jahr drei motivierte Eltern für diesen Posten finden konnten.

Der frische Apfelsaft hat seine Wirkung gezeigt. Nach einer guten Stunde voller Konzentration sind alle Themen besprochen, alle offenen Fragen beantwortet und Eltern sowie Mitarbeiter können gut in den Feierabend starten!

 Elternabend

 

Sommer bei den Sterntalern

 

 

Die vielen heißen Sommertage in diesem Jahr gingen auch an uns nicht vorbei. Was nun allerdings zu Ende geht ist das Krippenjahr. Bevor alle Sterntaler Kinder und Mitarbeiter in eine Woche Urlaub gehen und das neue Krippenjahr startet, hatte der Sommer in der Krippe einiges zu bieten.

Diesen Sommer hatten wir das Planschbecken als festes Inventar in den Garten aufgenommen und der Gartenschlauch war auch so gut wie jeden Tag in Betrieb, um unseren kleinen Wasserspielplatz zu aktivieren.

 Garten

 

   
Als das Planschen im Garten zur Abkühlung nicht mehr ausreichte, bereiteten wir zusammen mit den Kindern ein Bananeneis zu. Bananen zusammen mit Quark pürieren und ab in das Gefrierfach, schon war ein leckeres Eis gezaubert, dass alle Kinderherzen höherschlagen ließ. Eis
   

 

Die Donau – sie war schon während des Regensburg Projekts einer der Höhepunkte für die Kinder. Als besonderen Ausflug fuhren wir mit den Kindern in die Altstadt und gingen mit ihnen an den Grieser Spitz an die Donau und verbrachten dort einen der heißen Sommertage. Um den Ausflug länger genießen zu können, packten wir das Frühstück ein und picknickten vor Ort. 

 Donau baden
   
Auf der Wiese zogen alle rasch ihre Badekleidung an und tobten sich im Wasser aus, jeder auf seine Art und Weise. Der Eine saß am matschigen Ufer und spielte mit dem Schlamm, die Andere spielte mit den Steinen im Wasser. Ein paar suchten sich lange Äste und angelten damit in der Donau.   Donau baden1
   

Das jährlich stattfindende Sommerfest verbrachten wir bei einem sonnigen Vormittag im Garten unserer Partnerkinderkrippe in der Donaustauferstraße. Das leibliche Wohl kam auch nicht zu kurz. Mit Grillfleisch und einem Buffet aus Salaten, Backwaren und Kuchen war für jeden Geschmack etwas dabei. Das Highlight waren die Glitzertatttoos, die von uns angeboten wurden. Nachdem jedes Kind mindestens eins auf dem Arm hatte, ist die Begeisterung auch auf die Eltern übergesprungen, sodass sich nach einer Weile auch gegenseitig „tätowiert“ wurde.

Sommerfest
   
Pünktlich zum August überraschte uns eine große Baustelle direkt vor der Haustür. Die Greflingerstraße ist für die Autos komplett gesperrt, stattdessen stehen dort Bagger, Laster und andere Werkzeuge. Im Gegensatz zu den Eltern und Verkehrsteilnehmern freuten sich die Kinder darüber und beobachteten immer gespannt was vor ihrer Kinderkrippe passierte.  Baustelle
   
Das Thema "Baustelle" war bei den Kindern dann so präsent, dass es für sie als ein Tages- bzw. Wochenprojekt fungierte. Das Werkzeug und der Bagger im Gruppenraum wurden zur Nachahmung der Bauarbeiter genutzt. Baustelle1
   

Nun neigt sich das Krippenjahr dem Ende zu und vier Kinder werden Ende August in eine andere Einrichtung / Kindergarten wechseln.

Mit einer kleinen Verabschiedungsparty gestalteten wir einen Vormittag voller Spiel und Spaß und leckerem Essen.

Beim Frühstücksbuffet stellt sich jedes Kind sein eigenes Menü zusammen. Anschließend bieten wir den Kindern nochmals die Möglichkeit, ein Glitzertattoo zu bekommen. Mit der richtigen Körperverzierung fehlten nur noch die Partyhüte, die aus den Restbeständen der vielen Feiern und Jahren davor rausgeholt wurden. Mit Musik, Luftballons und Konfetti feierten wir eine bunte Abschiedsparty.

Verabschiedung

Wir entdecken Regensburg - Schifffahrt auf der Donau

 

 

Nachdem wir schon mehrmals die Donau beobachtet haben äußerten viele Kinder den Wunsch einmal selbst Schiff zu fahren.

Diesem Wunsch kamen wir heute nach.

Um 10 Uhr startet unsere Strudelfahrt mit dem Sommerboot, der sogenannten Siebnerin, der Reederei Klinger Schifffahrten. Nach dem Ticketkauf besteigen wir das Holzboot. Über eine schräge Metallrampe und eine große Holztreppe gelangen wir auf das Boot. Dort sucht sich jedes Kind einen Sitzplatz. Kurz darauf legt das Boot bereits ab.

 Schiff1

 

 

„Wasser“, „Donau“, hört man die Kinder begeistert rufen. Die Kinder erleben Regensburg von einer neuen Perspektive und entdecken dabei... 

… die beiden Domspitzen welche häufig alle anderen Gebäude überragen

… Büsche und Bäume am Ufer

... die Kaimauer

… Temperaturunterschiede unter den Brücken

… unterschiedliche Lichtverhätlnisse unter den Brücken (es wird dunkel)

… spüren den Fahrwind

… badende Hunde

… kleine Boote

… andere Ausflugsschiffe

… viele Leute die winken

 Schiff2

Seit der Schiffahrt auf der Donau ist unser Schifflein-Lied "Auf der Donau will ich fahren" wieder sehr beliebt. 

Liedtext: Schifflein

 

 

Wir entdecken Regensburg - Der Dom

 

 

Dom - nur wenigen Kindern ist dies ein Begriff. Manche Kinder wissen bereits, dass es eine große Kirche ist, oder dass sie dort bereits mit ihrer Familie einmal waren. Dieser Wissenstand hat sich nach unseren beiden Ausflügen zum Regensburger Dom erheblich verändert. 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits der Hinweg ist eine Entdeckungsreise. Mit dem Bus fahren wir zum Dachauplatz. Das Busfahren bleibt auch nach mehreren Fahrten noch immer interessant und aufregend.

 

 

 

 

 

 

 

Collagen

 

 

 

 

Kurz vor dem Dom bemerken die Kinder eine große Statue. Genauer gesagt ein Podest, mit einem Pferd und einem Reiter. Die Statue von König Ludwig I. 

Die Kinder sind vor allem daran interessiert das Podest hochzuklettern, um das Pferd zu laufen und von dem Podest runterzuspringen. König Ludwig vor dem Dom wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.

 Collagen1

Den Dom betreten wir durch den barrierefreien Hintereingang und wider erwarten sind alle Kinder mucksmäuschenstill. Wie eine Katze schleichen die Kinder im Dom ("Wie im Schlafraum", erzählt ein Kind. Denn in den Schlafraum schleichen die Kinder ebenfalls leise wie eine Katze zu ihren Betten.

Die Kinder staunen über die vielen Eindrücke. Sie entdecken...

... die hohen Gewölbedecken,

... Bänke,

... Figuren aus Stein,

... dicke, hohe Säulen,

... bunte große Fenster,

... Kerzen,

... die Orgel,

... und vieles mehr.

 Während dem Rundgang durch den Dom bleiben wir bei den vielen  brennenden Kerzen stehen. Die Kinder sind erstaunt, wie all die Kerzen brennen ohne, dass sie ausgepustet werden. Schließlich pusten wir unsere Morgenkreiskerze auch jeden Tag wieder aus. Die Verlockung für die Kinder, die Kerzen auszupusten, ist sehr groß.

Spontan nehmen wir nach dem Mittagessen vor dem Dom (Picknick) an einer 15 minütigen Meditation mit Orgelmusik statt. Die Kinder sind auch hier wieder erstaunlich leise, lauschen der Musik und lehen sich entspannt an die Stuhllehne.

 Dom
 

Beim zweiten Domausflug wählen wir eine andere Route zum Dom. Auf dem Weg dorthin entdecken wir unbekannte Straßen und Geschäfte.

Die Geschäfte laden zum Beobachten und Suchen ein. "Ich sehe eine Micky Mouse.....".

Unterwegs kaufen die Kinder in einer Bäckerei Brezen für das spätere Mittagessen.

Die Kinder kennen nun bereits den Dom.

"Schhhh, wir sind im Dom. Leise", erklärt ein Kind dem anderen.

 Das Erstaunen und Erkunden steht jedoch auch dieses Mal wieder im Vordergrund. Besonders die dicken Säulen werden genau untersucht und vermessen. Dazu legen die Kinder ihre Arme um die Säule und spüren deren Oberfläche und Umfang. 

Nach dem Dombesuch machen wir uns auf den Weg zum Neupfarrplatz. Dort setzen sich die Kinder auf die Ränder des Bodenreliefs der Synagoge und genießen das Mittagessen (Breze, Wiener, Gemüse und Obst) als Picknick in der Stadt Regensburg. 

Auf dem Weg zum Bus und somit auf dem Weg in die Kinderkrippe lässt der Entdeckungsdrang der Kinder nicht nach und ein Mädchen der Gruppe bewegt sich zielstrebig auf den Obststand am Neupfarrplatz zu, der eine große Auswahl an leuchtenden Früchten anbietet. Vor allem die Himbeeren lachen sie an, sodass der Verkäufer uns eine ganze Schale Himbeeren schenkt, die wir dankend unter den Kindern verteilen. Der Regensburger Dom hat einen bleibenden Eindruck bei den Kindern hinterlassen. Egal von welchem Winkel der Stadt die Kinder die Domspitzen entdecken verfallen sie in Aufregung und freuen sich über den "Dom", "Dam", "Zwei Pitzen", "große Kirche". 

 Collagen2
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