Auf unserem neuen Krippenblog berichten wir über unsere Pädagogik. Wir stellen unsere Bildungsangebote sowie die Projektarbeit vor.

Viel Spaß beim Schmökern!

Sommer bei den Sterntalern

 

 

Die vielen heißen Sommertage in diesem Jahr gingen auch an uns nicht vorbei. Was nun allerdings zu Ende geht ist das Krippenjahr. Bevor alle Sterntaler Kinder und Mitarbeiter in eine Woche Urlaub gehen und das neue Krippenjahr startet, hatte der Sommer in der Krippe einiges zu bieten.

Diesen Sommer hatten wir das Planschbecken als festes Inventar in den Garten aufgenommen und der Gartenschlauch war auch so gut wie jeden Tag in Betrieb, um unseren kleinen Wasserspielplatz zu aktivieren.

 Garten

 

   
Als das Planschen im Garten zur Abkühlung nicht mehr ausreichte, bereiteten wir zusammen mit den Kindern ein Bananeneis zu. Bananen zusammen mit Quark pürieren und ab in das Gefrierfach, schon war ein leckeres Eis gezaubert, dass alle Kinderherzen höherschlagen ließ. Eis
   

 

Die Donau – sie war schon während des Regensburg Projekts einer der Höhepunkte für die Kinder. Als besonderen Ausflug fuhren wir mit den Kindern in die Altstadt und gingen mit ihnen an den Grieser Spitz an die Donau und verbrachten dort einen der heißen Sommertage. Um den Ausflug länger genießen zu können, packten wir das Frühstück ein und picknickten vor Ort. 

 Donau baden
   
Auf der Wiese zogen alle rasch ihre Badekleidung an und tobten sich im Wasser aus, jeder auf seine Art und Weise. Der Eine saß am matschigen Ufer und spielte mit dem Schlamm, die Andere spielte mit den Steinen im Wasser. Ein paar suchten sich lange Äste und angelten damit in der Donau.   Donau baden1
   

Das jährlich stattfindende Sommerfest verbrachten wir bei einem sonnigen Vormittag im Garten unserer Partnerkinderkrippe in der Donaustauferstraße. Das leibliche Wohl kam auch nicht zu kurz. Mit Grillfleisch und einem Buffet aus Salaten, Backwaren und Kuchen war für jeden Geschmack etwas dabei. Das Highlight waren die Glitzertatttoos, die von uns angeboten wurden. Nachdem jedes Kind mindestens eins auf dem Arm hatte, ist die Begeisterung auch auf die Eltern übergesprungen, sodass sich nach einer Weile auch gegenseitig „tätowiert“ wurde.

Sommerfest
   
Pünktlich zum August überraschte uns eine große Baustelle direkt vor der Haustür. Die Greflingerstraße ist für die Autos komplett gesperrt, stattdessen stehen dort Bagger, Laster und andere Werkzeuge. Im Gegensatz zu den Eltern und Verkehrsteilnehmern freuten sich die Kinder darüber und beobachteten immer gespannt was vor ihrer Kinderkrippe passierte.  Baustelle
   
Das Thema "Baustelle" war bei den Kindern dann so präsent, dass es für sie als ein Tages- bzw. Wochenprojekt fungierte. Das Werkzeug und der Bagger im Gruppenraum wurden zur Nachahmung der Bauarbeiter genutzt. Baustelle1
   

Nun neigt sich das Krippenjahr dem Ende zu und vier Kinder werden Ende August in eine andere Einrichtung / Kindergarten wechseln.

Mit einer kleinen Verabschiedungsparty gestalteten wir einen Vormittag voller Spiel und Spaß und leckerem Essen.

Beim Frühstücksbuffet stellt sich jedes Kind sein eigenes Menü zusammen. Anschließend bieten wir den Kindern nochmals die Möglichkeit, ein Glitzertattoo zu bekommen. Mit der richtigen Körperverzierung fehlten nur noch die Partyhüte, die aus den Restbeständen der vielen Feiern und Jahren davor rausgeholt wurden. Mit Musik, Luftballons und Konfetti feierten wir eine bunte Abschiedsparty.

Verabschiedung

Wir entdecken Regensburg - Schifffahrt auf der Donau

 

 

Nachdem wir schon mehrmals die Donau beobachtet haben äußerten viele Kinder den Wunsch einmal selbst Schiff zu fahren.

Diesem Wunsch kamen wir heute nach.

Um 10 Uhr startet unsere Strudelfahrt mit dem Sommerboot, der sogenannten Siebnerin, der Reederei Klinger Schifffahrten. Nach dem Ticketkauf besteigen wir das Holzboot. Über eine schräge Metallrampe und eine große Holztreppe gelangen wir auf das Boot. Dort sucht sich jedes Kind einen Sitzplatz. Kurz darauf legt das Boot bereits ab.

 Schiff1

 

 

„Wasser“, „Donau“, hört man die Kinder begeistert rufen. Die Kinder erleben Regensburg von einer neuen Perspektive und entdecken dabei... 

… die beiden Domspitzen welche häufig alle anderen Gebäude überragen

… Büsche und Bäume am Ufer

... die Kaimauer

… Temperaturunterschiede unter den Brücken

… unterschiedliche Lichtverhätlnisse unter den Brücken (es wird dunkel)

… spüren den Fahrwind

… badende Hunde

… kleine Boote

… andere Ausflugsschiffe

… viele Leute die winken

 Schiff2

Seit der Schiffahrt auf der Donau ist unser Schifflein-Lied "Auf der Donau will ich fahren" wieder sehr beliebt. 

Liedtext: Schifflein

 

 

Wir entdecken Regensburg - Der Dom

 

 

Dom - nur wenigen Kindern ist dies ein Begriff. Manche Kinder wissen bereits, dass es eine große Kirche ist, oder dass sie dort bereits mit ihrer Familie einmal waren. Dieser Wissenstand hat sich nach unseren beiden Ausflügen zum Regensburger Dom erheblich verändert. 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits der Hinweg ist eine Entdeckungsreise. Mit dem Bus fahren wir zum Dachauplatz. Das Busfahren bleibt auch nach mehreren Fahrten noch immer interessant und aufregend.

 

 

 

 

 

 

 

Collagen

 

 

 

 

Kurz vor dem Dom bemerken die Kinder eine große Statue. Genauer gesagt ein Podest, mit einem Pferd und einem Reiter. Die Statue von König Ludwig I. 

Die Kinder sind vor allem daran interessiert das Podest hochzuklettern, um das Pferd zu laufen und von dem Podest runterzuspringen. König Ludwig vor dem Dom wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.

 Collagen1

Den Dom betreten wir durch den barrierefreien Hintereingang und wider erwarten sind alle Kinder mucksmäuschenstill. Wie eine Katze schleichen die Kinder im Dom ("Wie im Schlafraum", erzählt ein Kind. Denn in den Schlafraum schleichen die Kinder ebenfalls leise wie eine Katze zu ihren Betten.

Die Kinder staunen über die vielen Eindrücke. Sie entdecken...

... die hohen Gewölbedecken,

... Bänke,

... Figuren aus Stein,

... dicke, hohe Säulen,

... bunte große Fenster,

... Kerzen,

... die Orgel,

... und vieles mehr.

 Während dem Rundgang durch den Dom bleiben wir bei den vielen  brennenden Kerzen stehen. Die Kinder sind erstaunt, wie all die Kerzen brennen ohne, dass sie ausgepustet werden. Schließlich pusten wir unsere Morgenkreiskerze auch jeden Tag wieder aus. Die Verlockung für die Kinder, die Kerzen auszupusten, ist sehr groß.

Spontan nehmen wir nach dem Mittagessen vor dem Dom (Picknick) an einer 15 minütigen Meditation mit Orgelmusik statt. Die Kinder sind auch hier wieder erstaunlich leise, lauschen der Musik und lehen sich entspannt an die Stuhllehne.

 Dom
 

Beim zweiten Domausflug wählen wir eine andere Route zum Dom. Auf dem Weg dorthin entdecken wir unbekannte Straßen und Geschäfte.

Die Geschäfte laden zum Beobachten und Suchen ein. "Ich sehe eine Micky Mouse.....".

Unterwegs kaufen die Kinder in einer Bäckerei Brezen für das spätere Mittagessen.

Die Kinder kennen nun bereits den Dom.

"Schhhh, wir sind im Dom. Leise", erklärt ein Kind dem anderen.

 Das Erstaunen und Erkunden steht jedoch auch dieses Mal wieder im Vordergrund. Besonders die dicken Säulen werden genau untersucht und vermessen. Dazu legen die Kinder ihre Arme um die Säule und spüren deren Oberfläche und Umfang. 

Nach dem Dombesuch machen wir uns auf den Weg zum Neupfarrplatz. Dort setzen sich die Kinder auf die Ränder des Bodenreliefs der Synagoge und genießen das Mittagessen (Breze, Wiener, Gemüse und Obst) als Picknick in der Stadt Regensburg. 

Auf dem Weg zum Bus und somit auf dem Weg in die Kinderkrippe lässt der Entdeckungsdrang der Kinder nicht nach und ein Mädchen der Gruppe bewegt sich zielstrebig auf den Obststand am Neupfarrplatz zu, der eine große Auswahl an leuchtenden Früchten anbietet. Vor allem die Himbeeren lachen sie an, sodass der Verkäufer uns eine ganze Schale Himbeeren schenkt, die wir dankend unter den Kindern verteilen. Der Regensburger Dom hat einen bleibenden Eindruck bei den Kindern hinterlassen. Egal von welchem Winkel der Stadt die Kinder die Domspitzen entdecken verfallen sie in Aufregung und freuen sich über den "Dom", "Dam", "Zwei Pitzen", "große Kirche". 

 Collagen2

Wir entdecken Regensburg - im Freispiel

 

 

 

 

Das Projekt rund um die Stadt Regensburg lebt nicht nur von den Ausflügen, die wir mit den Kindern machen, sondern vor allem von der Kreativität, den Ideen und der Neugierde der Kinder, die sie Tag für Tag aufbringen. Sei es der Sandspielkasten, in dem sie die Stadt Regensburg nachbauen, die Bauecke, in der man hervorragende Nachbildungen der Stadt zu sehen bekommt oder das Spielzeug-Müllauto, mit dem die Kinder den Müll der Regensburger Bürger abholen, das auf der Straße und in den Ausflügen erlebte, assoziieren die Kinder mit ihrem täglichen Spiel in der Kinderkrippe. 

Freispiel1

 

   

 

 

 

 

Wie bereits in den anderen Einträgen über das Projekt deutlich geworden ist, ruft der Dom eine große Begeisterung bei fast all unseren Kindern hervor. Besonders aufregend ist es demnach den Dom ausgedruckt auf einem Papier zu sehen, auf dem er, zwei oder teilweise drei Mal so groß wie die Kinder selbst, dargestellt ist und sie ihn auch noch ausmalen dürfen. Der ausgemalte Dom ist in unsere Garderobe aufgehängt, sodass sie ihn ihren Eltern jeden Tag stolz präsentieren können. Neben dem ausgemalten Dom gestalten wir zusammen ebenso Collagen über den Dom und die Donau, indem wir Regensburger Zeitschriften durchsuchen und schnell fündig werden: “Dom”, “Dom”, “Fluss”, “Wasser”, “Donau”, “Steinerne Brücke”, “Schiff”, “Enten”, “Kirche”, …

 Freispiel
   

 

 

 

Der Weg durch das Projekt führt uns auch in den kleinen Garten der Kinderkrippe, in dem die Kinder einfach mal toben und spielen können. Doch auch hier wird das Projekt zum Thema, als die Mitarbeiter gebeten werden, die Steinerne Brücke, den Dom und die Donau mit den Straßenmalkreiden auf den Boden zu malen. Alle besuchten Orte fassen wir in einem Fotobuch zusammen, welches den Kindern jederzeit zur Verfügung steht.

Freispiel
   

 

 

 

Zu guter Letzt haben sich durch die Mitarbeiter, Eltern und Kinder einige Bücher und Prospekte angesammelt, die das Thema mit Bildern, Texten und Grafiken der Stadt aufgreifen. Besonders beliebt ist das "Regensburg Wimmelbuch", welches wir uns für das Projekt angeschafft haben. Auch nach mehreren Wochen entdecken die Kinder immer wieder etwas Neues auf den Seiten.

 

Freispiel2
   

Unser erster Firmenlauf

 

 

Am Mittwoch 18.07.2018 um 19.00 Uhr war es endlich soweit. Der Startschuss für den 6. REWAG-Firmenlauf fiel pünktlich um 19.00 Uhr. Über 2000 Teilnehmer starteten auf die 6,8 km lange Laufstrecke. Zum ersten Mal waren auch Mitarbeiter unserer beiden Sterntaler Kinderkrippen in Regensburg, sowie drei Sterntaler-Eltern dabei. Die Idee zur Teilnahme entstand bereits im Herbst 2017. Pünktlich am 1.Mai wurden die beiden Krippenteams angemeldet und konnten sich 10 Startplätze sichern. 

 

 

 Rewag1  Rewag2
   
Rewag3

Die Vorbereitung gestaltete jeder Mitarbeiter für sich. Nachdem wir unser Ziel, dass alle Mitarbeiter die Ziellinie überqueren, erreicht haben stärkten wir uns mit Wasser und Melone. Eine kleine Wasserschlacht sorgte für rasche Abkühlung.

Vielen Dank an alle Mitarbeiter für die Bereitschaft zu einem gemeinsamen Firmenlauf, die vielen lustigen Momente und die gegenseitige Teammotivation um gemeinsam das Ziel zu erreichen. Es war eine wunderbare Teamaktion.

Ein großes Dankeschön auch an unsere drei Sterntaler-Eltern, welche spontan an dem Firmenlauf teilnahmen und natürlich auch an unseren Träger, welcher die Kosten für die Startplätze übernommen hat.

 

K1600 1 Unsere beiden Urkunden finden in den nächsten Tagen noch einen Platz im Personalzimmer.
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