Auf unserem neuen Krippenblog berichten wir über unsere Pädagogik. Wir stellen unsere Bildungsangebote sowie die Projektarbeit vor.

Viel Spaß beim Schmökern!

Wir entdecken Regensburg - Der Bahnhof

 

 

Der Bahnhof: viele Menschen, Züge, Gleise, Treppen, Aufzüge, Rolltreppen, automatische Türen, ...

Dort sind alle Dinge zu finden, die unsere Kinder auf dem Weg durch das Projekt begleiten und vor allem begeistern. Wegen der nahen Anbindung der Kinderkrippe zur Zugbrücke haben die Kinder schon im Vorhinhein ein großes Interesse für Verkehrsmittel aller Art entwickelt.  

 

An einem heißen Vormittag machen wir uns mit dem Bus auf dem Weg zur Albertstraße und wir gehen von dort aus zu Fuß zum Bahnhofsgebäude. Über Rolltreppen und Aufzug gelangen die Kinder nach oben, denn hier ist der Blick auf die Gleise besonders gut. Theresa und Katrin nehmen sechs der größeren Kinder mit nach unten auf Gleis 9. Hier können sie einem Zug dabei zusehen, wie er am Gleis ankommt, Menschen ein- und aussteigen und der Zug wieder wegfährt. 

Die anderen Kinder, die mit den beiden Julias auf dem Bahnübergang warten, betrachten in dieser Zeit  begeistert wie ein Zug nach dem anderen den Regensburger Bahnhof erreicht und viele Menschen die Brücke überqueren. 

Bahnhof 

Nicht nur die Gleise und Züge sind Teil des Regensburger Bahnhofs, sondern auch die Regensburger Arcaden, ein großes Einkaufszentrum, in dem man von A wie Apfel bis Z wie Zeitung, alles kaufen kann.

Selbst die Marketingstrategien des Einkaufszentrums kommen bei den Kindern gut an: Große Flip Flops, die auf die Wege geklebt sind, verfolgen die Kleinen, bis keine mehr zu finden sind. Das Playmobilgeschäft lockt mit bunten Figuren zum Thema Bauernhof oder Fußball. Der ernüchternde Weckruf der Erzieherinnen, dass wir leider kein Spielzeug kaufen, kommt bei den Kindern nicht besonders an, aber die Trinkpause lässt alles wieder vergessen. 

Mit vielen Eindrücken machen wir uns wieder auf den Weg zur Albertstraße und lassen uns von dem Bus zurück zur Kinderkrippe bringen, wo wir den Ausflug zusammen Revue passieren lassen.

Bahnhof1

Wir entdecken Regensburg - Die Donau

 

Bei den Ausflügen in die Altstadt entdecken die Kinder die Donau immer wieder aufs Neue. Wir bemerken, dass das Interesse der Kinder an dem Fluss sehr groß ist, vor allem im Morgenkreis ist die Donau immer wieder Gesprächsthema. Da das Lernen mit allen Sinnen ein wichtiger Bestandteil der Projektarbeit ist, wollen wir heute die Donau nicht nur sehen, sondern auch fühlen.


Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus bis zur Thundorferstraße. Kurz vor der Steinernen Brücke entdecken die Kinder ein Souvenir-Geschäft mit Regensburg Artikeln. „Da ist Regensburg“, „Da ist der Dom“, „Da auch“, rufen die Kinder wild durcheinander und werden immer wieder auf neue Artikel im Schaufenster aufmerksam.

Nachdem alle Artikel und Postkarten ausgiebig begutachtet sind gehen wir über die Steinerne Brücke.

 Donau3

Als wir über die Behelfsbrücke laufen bemerkt ein Kind das Wasser der Donau unter uns. "Unter uns ist die Donau", sagt ein Kind. Um sich selbst davon zu überzeugen, bücken sich die anderen Kinder, sodass sie zwischen den Bodenbrettern hindurch das Wasser der Donau können. Aus dieser Perspektive heraus erspähen die Kinderaugen einige Enten. Eine Weile verbringen die Kinder damit liegend durch die Lücke zwischen Brückengeländer und Boden zu blicken und das Flussgeschehen zu beobachten. 

Nach der Steinernen Brücke biegen wir rechts ab und laufen Richtung Ufer. Unterwegs fallen einigen Kinder erneut die Enten auf. Wir betrachten die Enten unterhalb der steinernen Brücke und sehen sogar eine Entenfamilie. Die Mama-Ente ist für die Kinder sofort erkennbar und die Küken schwimmen ihr fleißig hinterher.

 

 Donau2

 

Ein Stück weiter entdecken wir einen Uferabschnitt mit flachem Wasser. Begeistert ziehen die Kinder ihre Schuhe aus. Nach und nach darf jedes Kind mit den Füßen in die Donau laufen.

Die Kinder fühlen...

...den nassen Schlamm zwischen den Zehen

... die Temperatur des Wassers

...den weichen Schlamm und die festen Steine

..., dass manche Steine rutschig sind.

 

 

Donau4

Wir entdecken Regensburg - Der Villapark

 

Unser Projekt startet mit einem Morgenkreis im Park. Um 8.30 Uhr, nachdem alle Kinder angekommen sind laufen wir zum Villa Park. Wir haben uns für diesen Projekteinstieg entschieden, da der Villa Park fast alle Bereiche unserer Projektsammlung aufgreift. Wir haben vor die Interessen der Kinder zu beobachten und möglicherweise kristallisiert sich ein besonderes Schwerpunkt heraus.

Den Steinlöwen haben die Kinder auf dem Weg zum Villa Park entdeckt.

Nachdem wir uns mit dem Lied „Hallo, schön dass du da bist“ begrüßt haben besprechen wir mit den Kindern das kommende Projekt. Nach dem Frühstück dürfen sich die Kinder im Park frei bewegen.

 Villa Park 1

 

   

 

Zuerst wird der große Baum, neben dem wir unser Picknick aufgeschlagen haben, erkundet. Der Baum wird umarmt und auf die großen Wurzeln geklettert. Am Ende rennen viele Kinder lachend im Kreis um den Baum.

 Villa Park2
   
 Villa Park4  

 

 

Nach einer Weile richtet sich das Interesse auf andere Bereiche im Park. Wir betrachten gemeinsam die Villa und klären die Herkunft des Namens Villapark. Besonders interessant ist für die Kinder die große dicke Steinmauer. Die Kinder steigen die Treppe hinauf und blicken von oben auf die Donau. Dies ist für die Kinder eine besondere Perspektive. Sie überblicken einen großen Uferabschnitt der Donau und entdecken viele Boote und Schiffe.

 

   
Villa Park3

   
Villa Park5 Die Gruppe lässt sich weiter treiben und stößt auf mehrere große Steinstufen. Die nächsten Minuten verbringen die Kinder mit dem Hinauflaufen und dem anschließenden Hinabspringen von den Stufen.
   

Einige Tage später  machen wir erneut einen Ausflug in den Villapark. Der Steinlöwe ist auch diesmal wieder sehr interessant.

Im Park greifen die Kinder zuerst viele  Erlebnisse von dem leetzten Parkbesuch auf. Als sie durch das große Steintor laufen und die Donau erblicken verändert sich das Interesse der Kinder schlagartig.

Direkt vor uns liegen mehrere Kreuzfahrtschiffe vor Anker. Die Kinder bestaunen die Größe und sind neugierig, was sich hinter den Vorhängen im Schiffsinneren verbirgt.

Einige Kinder trauen sich zur Kaimauer und beobachten das fließende Wasser der Donau.

Villa Park 6
   

Wir laufen die Uferpromenade entlang und sehen immer mehr Kreuzfahrtschiffe. Bei einem Schiff werden zahlreiche Abfallsäcke von der Firma Meindl  entgegengenommen. Die Kinder beobachten wie die Müllsäcke über eine Laderampe in das Müllauto gebracht werden. Dies nehmen wir als Anlass um unser oranges Müllauto zum Spielen in den Gruppenraum zu holen. Die Kinder greifen das Thema im Freispiel mit Begeisterung auf.

Villa Park 7

Projekt - praktisch, lebensnah und kindgerecht

 

Am 11. Juni startete ein neues Projekt. Wie das Thema „Wir entdecken Regensburg“ bereits ahnen lässt, dreht sich in den nächsten Wochen alles rund um die Stadt Regensburg.

 

Wie ist das Projekt entstanden?

Die Kinder zeigen ein großes Interesse an Ausflügen. Der Ausflug zur Dult und zum Christkindlmarkt hat sich seit einigen Jahren bereits eingeprägt und wir versuchen diese jährlich umzusetzen.  Wechselnde Ausflüge während Projekten (z.B.: zur Feuerwehr im Vergangenen Jahr, oder zum Erdbeerpflücken), stoßen auf großen Anklang bei den Kindern. Oftmals wird das Thema noch Tage und Wochen später im Morgenkreis und in Gesprächen sowohl von den Kindern als auch von den Mitarbeitern aufgegriffen.

Vor allem die zukünftigen Kindergartenkinder haben zurzeit ein großes Interesse an Fachwissen und hinterfragen Zusammenhänge und Ursachen. 

Das Thema Regensburg bietet für all unsere Altersgruppen einen breiten Spielraum für eine anregende Gestaltung. Dies war der ausschlaggebende Punkt für die Entscheidung des oben genannten Themas unseres Projekts, praktisch, lebensnah und kindgerecht.

 

Beginnt das Projekt am 11.Juni?

Für die Kinder startet das Projekt tatsächlich am 11. Juni. Für uns Mitarbeiter beginnt die Vorbereitungsphase natürlich bereits wesentlich früher.

Ende Mai sammelten wir in einer Teamsitzung alle möglichen Ideen. Hierbei versetzten wir uns in die Situation der Kinder und gingen gedanklich als Kind (auf Kinderhöhe) durch die Rbg. Stadt. Somit hatten wir nicht nur Denkmäler und Sehenswürdigkeiten in unserer Sammlung, sondern auch Treppen, Wiesen und große Steine, die die Kinder vielleicht interessieren könnten.

 

Projektvorbereitung

Die zahlreichen Ideen strukturierten wir in fünf Oberbegriffe und entwickelten daraus einen Projektplan / Skizze. Diesen sehen wir als roten Faden für das Projekt der uns leiten und unterstützen kann – aber nicht muss. Es ist keine To-Do- Liste, die gemeinsam mit den Kindern abgearbeitet wird. Unser größtes Ziel bei diesem Projekt ist es, zu 100 % auf die Kinder zu achten, zu reagieren und deren Interessen im Projekt aufzugreifen. Im Zuge der Vorbereitungen haben wir uns über RVV Tarife (für die Mitarbeiter), Busfahrzeiten und einige Hintergründe über die Sehenswürdigkeiten Regensburgs erkundigt.

 

 

Wann endet das Projekt?

Das genaue Projektende ist offengehalten. Dies richtet sich vor allem nach dem Interesse der Kinder.

 

Wie geht es nun weiter?

Unsere Projekterlebnisse halten wir wieder in unserem Krippenblog fest. Wir freuen uns auf eine spannende Projektzeit.

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Infoabend von KoKi

 

In unseren Kinderkrippen betreuuen wir Kinder ab dem dritten Monat bis zum Kindergarteneintritt. Um auch den Bedürfnissen der Allerkleinsten gerecht zu werden und ihnen ein sicheres Umfeld zu schaffen waren wir auf der Suche nach einer Teamfortbildung. Hier wurden wir auf KoKi, die koordinierende Kinderschutzstelle der Stadt Regensburg, aufmerksam.

Am gestrigen Nachmittag war es dann endlich soweit. Herr Brazzale informierte die Mitarbeiter aus beiden Regensburger Sterntaler Einrichtungen über die Aufgaben von KoKi. Frau Spiegler, eine Familienhebamme bei KoKi, beantwortete all unsere Fragen rund um das Thema

Säuglinge. Über folgende Themen tauschten wir uns aus:

- Heben, Tragen, Liegen von Säuglingen

- Ernährung (Muttermilch, Flasche, Einführung der Beikost)

- Entwicklungsschritte bei Säuglingen

Als Fazit nehmen wir aus dem zweistündigen Infoabend mit, dass KoKi nicht nur für Eltern sondern auch für Mitarbeiter im Krippenbereich ein möglicher Ansprechpartner ist. Der rege Austausch über den Umgang mit Säuglingen vertiefte unser bisheriges Wissen.

 

Nähere Infos zu KoKi gibt es unter:

https://www.regensburg.de/rathaus/aemteruebersicht/direktorium-2/jugend-und-familie/zentrale-soziale-dienste/koordinierende-kinderschutzstelle-koki

 


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