Wir entdecken Regensburg - Der Dom

 

 

Dom - nur wenigen Kindern ist dies ein Begriff. Manche Kinder wissen bereits, dass es eine große Kirche ist, oder dass sie dort bereits mit ihrer Familie einmal waren. Dieser Wissenstand hat sich nach unseren beiden Ausflügen zum Regensburger Dom erheblich verändert. 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits der Hinweg ist eine Entdeckungsreise. Mit dem Bus fahren wir zum Dachauplatz. Das Busfahren bleibt auch nach mehreren Fahrten noch immer interessant und aufregend.

 

 

 

 

 

 

 

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Kurz vor dem Dom bemerken die Kinder eine große Statue. Genauer gesagt ein Podest, mit einem Pferd und einem Reiter. Die Statue von König Ludwig I. 

Die Kinder sind vor allem daran interessiert das Podest hochzuklettern, um das Pferd zu laufen und von dem Podest runterzuspringen. König Ludwig vor dem Dom wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.

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Den Dom betreten wir durch den barrierefreien Hintereingang und wider erwarten sind alle Kinder mucksmäuschenstill. Wie eine Katze schleichen die Kinder im Dom ("Wie im Schlafraum", erzählt ein Kind. Denn in den Schlafraum schleichen die Kinder ebenfalls leise wie eine Katze zu ihren Betten.

Die Kinder staunen über die vielen Eindrücke. Sie entdecken...

... die hohen Gewölbedecken,

... Bänke,

... Figuren aus Stein,

... dicke, hohe Säulen,

... bunte große Fenster,

... Kerzen,

... die Orgel,

... und vieles mehr.

 Während dem Rundgang durch den Dom bleiben wir bei den vielen  brennenden Kerzen stehen. Die Kinder sind erstaunt, wie all die Kerzen brennen ohne, dass sie ausgepustet werden. Schließlich pusten wir unsere Morgenkreiskerze auch jeden Tag wieder aus. Die Verlockung für die Kinder, die Kerzen auszupusten, ist sehr groß.

Spontan nehmen wir nach dem Mittagessen vor dem Dom (Picknick) an einer 15 minütigen Meditation mit Orgelmusik statt. Die Kinder sind auch hier wieder erstaunlich leise, lauschen der Musik und lehen sich entspannt an die Stuhllehne.

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Beim zweiten Domausflug wählen wir eine andere Route zum Dom. Auf dem Weg dorthin entdecken wir unbekannte Straßen und Geschäfte.

Die Geschäfte laden zum Beobachten und Suchen ein. "Ich sehe eine Micky Mouse.....".

Unterwegs kaufen die Kinder in einer Bäckerei Brezen für das spätere Mittagessen.

Die Kinder kennen nun bereits den Dom.

"Schhhh, wir sind im Dom. Leise", erklärt ein Kind dem anderen.

 Das Erstaunen und Erkunden steht jedoch auch dieses Mal wieder im Vordergrund. Besonders die dicken Säulen werden genau untersucht und vermessen. Dazu legen die Kinder ihre Arme um die Säule und spüren deren Oberfläche und Umfang. 

Nach dem Dombesuch machen wir uns auf den Weg zum Neupfarrplatz. Dort setzen sich die Kinder auf die Ränder des Bodenreliefs der Synagoge und genießen das Mittagessen (Breze, Wiener, Gemüse und Obst) als Picknick in der Stadt Regensburg. 

Auf dem Weg zum Bus und somit auf dem Weg in die Kinderkrippe lässt der Entdeckungsdrang der Kinder nicht nach und ein Mädchen der Gruppe bewegt sich zielstrebig auf den Obststand am Neupfarrplatz zu, der eine große Auswahl an leuchtenden Früchten anbietet. Vor allem die Himbeeren lachen sie an, sodass der Verkäufer uns eine ganze Schale Himbeeren schenkt, die wir dankend unter den Kindern verteilen. Der Regensburger Dom hat einen bleibenden Eindruck bei den Kindern hinterlassen. Egal von welchem Winkel der Stadt die Kinder die Domspitzen entdecken verfallen sie in Aufregung und freuen sich über den "Dom", "Dam", "Zwei Pitzen", "große Kirche". 

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